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“Ons zerschloen Dierfer” Der Wiederaufbau Luxemburgs (1944-1960)

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University of Luxembourg

2, avenue de l'Université

Maison du Savoir: Auditoire 3.500

4365 Esch-sur-Alzette

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Der Wiederaufbau Luxemburgs (1944-1960)

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“Ons zerschloen Dierfer”

Der Wiederaufbau Luxemburgs (1944-1960)

Verwüstete Ortschaften, zerstörten Infrastrukturen, vermisste Familienangehörige, Angst vor Seuchen und scharfer Kriegsmunition - in vieler Hinsicht ging auch nach dem Scheitern der Ardennenoffensive und der endgültigen Befreiung Luxemburgs im Februar 1945 der Krieg in den Köpfen der Menschen weiter. Waren die Jahre der Naziherrschaft und die Kampfhandlungen überstanden, so brachte die direkte Nachkriegszeit vor allem im Norden und Osten des Landes neue, schwerwiegende Probleme mit sich. Mehr als 18.000 private Häuser waren beschädigt oder komplett zerstört.

Neben den 108.000 direkt von den Kriegsschäden Betroffenen waren 1945 zudem noch zahlreiche Luxemburger von ihrer Heimat abgeschnitten. Zwangsrekrutierte Kriegsgefangene in deutscher Uniform, Häftlinge in Konzentrationslagern, „Umgesiedelte“, im Reich „Dienstverpflichtete“, Kriegsflüchtlinge – sie alle mussten sich nach der endgültigen Niederlage Nazideutschlands am 8. Mai 1945 unter chaotischen Bedingungen nach Hause durchschlagen.

Repatriierung – Wiederaufbau – Neuanfang. So lautete die gewaltige Herausforderung, welcher sich das Großherzogtum stellen musste, um die Versorgung des Landes, das Wiederbeleben seiner brachliegenden Wirtschaft und die Instandsetzung der Ortschaften in Angriff zu nehmen. Dieser Wiederaufbau, der in der luxemburgischen Geschichtsschreibung als Epoche der „Reconstruction“ betrachtet wird, wurde bis dato weder in der heutigen Erinnerungskultur noch in einer Museumssausstellung grundlegend betrachtet.

#neuanfang #onszerschloendierfer

Kurzbiographie

Benoît Niederkorn

Benoît Niederkorn ist seit 2017 Museumsleiter des Musée National d’Histoire Militaire in Diekirch, wo er 2019 die temporäre Ausstellung "Doughboys zu Lëtzebuerg" kuratierte und zurzeit zusammen mit dem Musée d’Histoire[s] Diekirch die Doppel-Ausstellung "Ons zerschloen Dierfer" - Der Wiederaufbau Luxemburgs (1944-1960) betreut. Der 1987 in Luxemburg geborene Historiker hat an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau mit einer Dissertation über die Behandlung der Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg einen Bachelor of Arts in Neuere und Neueste Geschichte abgeschlossen, sowie einen Master in Geschichte an der Universität Regensburg mit der Abschlussarbeit „Militär und Gesellschaft im Luxemburg des 18. Jahrhunderts“ absolviert. Bevor er zum Kurator des Militärmuseums ernannt wurde, war er im Erziehungswesen in Luxemburg tätig.

Programm

18h30 : Einschreibung

18h45 : Vortrag

19h30 : Diskussion

Der Empfang muss pandemiebedingt leider ausfallen.

Covid-19 Informationen

Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Situation sind alle Besucher verpflichtet, bei Betreten des Gebäudes Mund- und Nasenmasken zu tragen. Sobald Sie sich im Vortragsraum hinsetzen, dürfen Sie die Maske abnehmen, da ein 2m Mindestabstand zwischen jedem Sitz gegeben ist. Entsprechend ist die Besucherzahl für diese Veranstaltung stark reduziert. Bitte melden Sie sich frühzeitig an.

Anmeldeschluss ist am 4. Oktober 2020.

Bildnachweis: MNHM/Tony Krier, Photothèque de la Ville de Luxembourg

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