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Université du Luxembourg

11, Porte des Sciences

Maison des Sciences Humaines, Salle : Black Box

4366 Esch-sur-Alzette

Luxembourg

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Europa im Mittelalter - zwischen Erdteil und Idee

Nach 1945 ging man lange davon aus, dass im Mittelalter zwar eine «europäische Kultur» entstanden sei, die Menschen das Wort «Europa» aber kaum nutzten. Jüngere Arbeiten haben dagegen gezeigt, dass der Erdteil-Name bereits in dieser Epoche mit unterschiedlichen Vorstellungen aufgeladen werden konnte. Diese entsprechen aber keineswegs unseren heutigen Erwartungen: Unter anderem lassen die Befunde die verbreitete Gleichsetzung von Europa und Christenheit in einem anderen (und durchaus kritischen) Licht erscheinen. Der Vortrag möchte zeigen, wie die Untersuchung der Bilder von Europa im Mittelalter dazu beitragen kann, kritische Perspektiven für unsere eigene Gegenwart zu entwickeln.


Kurzbiographie:

Klaus Oschema ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Nach seiner Dissertation an der TU Dresden und der EPHE Paris unterrichtete er an den Universitäten Bern und Heidelberg, 2016/17 war er Member am Institute for Advanced Study in Princeton. Schwerpunkte seiner Forschung sind das spätmittelalterliche Herzogtum Burgund (und die ritterlich-höfische Kultur des späten Mittelalters), mittelalterliche Konzepte der Welt in Texten und Kartographie sowie aktuell «Astrologen als Experten im späten Mittelalter». Zum mittelalterlichen Europa-Begriff publizierte er 2013 die Monographie «Bilder von Europa im Mittelalter».


Programm:

  • 18h30 : Einschreibung

  • 18h45 : Vortrag

  • 19h30 : Diskussion

  • 20h00 : Empfang

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11, Porte des Sciences

Maison des Sciences Humaines, Salle : Black Box

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